In dieser Blogkategorie erfahren Sie etwas mehr über die abstrakte Malerei und ihre Entwicklung und lernen berühmte abstrakte Künstler kennen. Sie entdecken die Geschichte der abstrakten Kunst – und natürlich die Namen jener Künstler, die als Wegbereiter der abstrakten Kunst gelten, ebenso wie einen Einblick in die abstrakte Kunst der Gegenwart.
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Über abstrakte Malerei
Die abstrakte Malerei unterscheidet sich von der figurativen Malerei dadurch, dass diese Kunstform nicht versucht, die Realität abzubilden, sondern den Betrachter dazu einlädt, sich auf seine Gefühle zu konzentrieren. Es handelt sich um eine nicht figurative Kunstform der Gegenwart, die ein emotionales und visuelles Erlebnis schafft. Die Abstraktion steht somit im Gegensatz zur Figuration. Figurative Gemälde findet man in zahlreichen älteren Malereien ebenso wie in Museen. Es sind Werke, die beispielsweise aus einer Szene oder einer Person bestehen... während der Künstler in einem abstrakten Werk nicht versucht, die Wirklichkeit darzustellen. Diese Kunstform ist eine Möglichkeit, die eigenen Gefühle zu erkunden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, erlebte die abstrakte Malerei einen Aufschwung in der Kunst, auch wenn diese Art der Malerei anfangs stark umstritten war. Heute ist abstrakte Malerei sehr gefragt und hoch geschätzt; man findet sie in Kunstgalerien ebenso wie in verschiedenen privaten Sammlungen.
Die Geschichte der abstrakten Malerei
Einige Künstler wie Degas, Pissarro oder Monet wurden nicht zum Salon der Künstler eingeladen, da sie nicht als figurative Künstler, sondern als abstrakte Künstler galten. Sie entsprachen nicht unbedingt den akademischen Normen ihrer Zeit. Das Ziel der Künstler war es, ihre Emotionen auszudrücken, ohne die reale Welt auf der Leinwand darstellen zu wollen. Wassily Kandinsky gilt als Erneuerer der abstrakten Kunst, und die Abstraktion wird in der Regel eng mit diesem Künstler verbunden. Kazimir Malewitsch, Kupka sowie Piet Mondrian zählen allesamt zu den herausragenden Malern der abstrakten Welt. 1910 veröffentlichte Kandinsky sein Werk mit dem Titel „Über das Geistige in der Kunst, insbesondere in der Malerei“, in dem er erklärt, dass abstrakte Malerei für ihn eine spirituelle Kunst sei. Einige Jahre später entstand das Konzept des „abstrakten Aquarells“. So wurde die abstrakte Kunst als neue Form der Malerei geschaffen, die uns alle durch ihre Sensibilität berührt. Später entstanden weitere abstrakte Wandbilder wie das berühmte „Schwarze Quadrat auf weißem Grund“ im Jahr 1915 und das „Weiße Quadrat auf weißem Grund“ im Jahr 1918 des Künstlers Kazimir Malewitsch. Der Künstler erklärte anschließend, seine Ideologie sei der Suprematismus. Auch die lyrische abstrakte Malerei geht auf das Jahr 1912 zurück, ausgelöst durch „Das Bild mit dem schwarzen Bogen“ von Wassily Kandinsky, da es zur Musik ausgeführt wurde.
Der Künstler Kandinsky litt unter Synästhesie, also der Fähigkeit, Musik durch Farbe darzustellen. Die Verbindung von Klang und Musik ermöglicht es dem Künstler, durch den Einsatz von Formen und Farben harmonische Kompositionen zu schaffen. Im Gegensatz zu lyrisch-abstrakten Gemälden konnte auch die geometrische Abstraktion ihren Aufbruch erleben. Dabei handelt es sich um eine Kunstform, die hauptsächlich auf geometrischen Motiven beruht. Die Kombination aus Linien, Kreisen und Dreiecken sowie Quadraten erlebt ebenfalls eine Renaissance in der Kunstwelt; zudem entwickelte der Künstler Mondrian seine spätere Arbeit vor allem über die Verwendung rechter Winkel. In der Entwicklung der Abstraktion gehören auch Robert und Sonia Delaunay zu den Pionieren ihrer Kunst, die der berühmte Dichter Apollinaire später als Orphismus bezeichnen sollte. Der Orphismus ist nach der mythologischen Gestalt Orpheus benannt, ebenso wie nach dem Titel der Werke des Dichters. Der Orphismus ist eher die lyrische Form der Abstraktion als die geometrische Abstraktion. Die abstrakte Malerei hat das Sujet wahrnehmbar gemacht, doch es entsteht eine andere Sprache: die der Emotionen und Sinne. Heute räumt die moderne Kunst der abstrakten Kunst einen wunderbaren Platz ein.




